
Diese Technologie wurde mit Hilfe der ONERA (Eigenentwicklung) installiert. So wurde unter anderem die Herstellung der Elektrodenträger in Siliciumdioxid für spatiale Beschleunigungsmesser (Programm GOCE der ESA) ermöglicht.
Das Prinzip beruht auf einer Transformierung des Elektro-Stroms (mit einer besonderen Frequenz für Ultraschall), welches durch eine mechanische Vibrierung an das Werkzeug weitergeleitet wird; die Frequenz der Vibration entspricht dem elektrischen Signal (20 KHZ).
Unser Ultraschallprozess unterscheidet sich von den existierenden Methoden, weil die Bearbeitung des Gegenstands ohne Kontakt zwischen Teil und Werkzeug hergestellt wird.
Ein akustischer Block, der aus piezo-elektrischer Keramik besteht, leitet durch die Sonotrode eine Vibrierung an das Werkzeug, so kann die mechanische Amplitude (Elongation genannt) von 0,005 mm bis zu 0,07 mm angepasst werden. Das Ganze wird auf eine CNC Maschine gelegt und das Werkzeug verschiebt sich ohne Bewegung der Achsen XYZ.
Durch diese Vibrierung wird ein flüssiges Schleifmittel auf dem herzustellenden Teil verteilt. Die hohe Frequenz bei der Verteilungsinjektion führt durch das Reiben des Schleifmittels zur Bearbeitung des Werkstoffs. Leistungsfähigkeit und Qualität der Bearbeitung hängen von folgenden Parametern ab: Qualität, Zusammensetzung des Schleifmittels, Art des benutzten Werkzeugs, Geschwindigkeit, Amplitude und Vibrierung.
Nachstehend die Vorteile im Vergleich zur klassischen Fertigung:
Diese Fertigungstechnik ermöglicht es auch klassisches Bohren durchzuführen, insbesondere für kleine Maβe von 0,4mm Durchmesser.